Sonntag, 26.1.2020, ab 16:00 Uhr Nulleins

Nulleins_MarkusPoschner

Grubinger sagt an und das Bruckner Orchester Linz schlägt auf!

Nulleins steht für das erste Mal, Urknall oder Aufschlag. Gemeint ist das allererste Konzert in der erstmals eigenen Konzertreihe des Bruckner Orchester Linz. Das BOL und sein Chefdirigent Markus Poschner haben sich dafür ein besonderes Programm ausgedacht: Gespielt wird im zweiten Teil die „Nullte“ Sinfonie des Namensgebers Anton Bruckner. Im ersten Teil begeben sich das BOL und sein Chefdirigent auf die Spuren dieser Sinfonie. In diesem früheren Bruckner steckt eine gehörige Portion von italienischem Esprit, den Gioacchino Rossini so unverwechselbar zu entfachen wusste. So steht ein Hit wie Rossinis Ouverture zu der Oper „Wilhelm Tell“ ebenso auf dem Programm, wie die verrückte Ouverture zu „Béatrice et Bénédict“ von Hector Berlioz. Seine Musik hat auf Bruckner einen (un)erhörten Einfluss ausgeübt. Und auch Josef Strauss kommt mit seinem magischen „Sphärenklänge“-Walzer zu Klang und Wort. Apropos Wort! Wenn Sie bei diesem Aufschlag ein gewöhnliches Konzert erwarten, haben Sie sich getäuscht. Niemand Geringerer als Martin Grubinger wird durch das Programm führen, mit dem Chefdirigenten im Gespräch sein, vielleicht mit Markus Poschner und den Musikerinnen und Musiker des Bruckner Orchester Linz ein Lied anstimmen.


Gioachino Rossini Ouverture zu „Wilhelm Tell“
Hector Berlioz Ouverture zu „Béatrice et Bénédict“
Josef Strauss „Sphären-Klänge“ / Walzer op. 235 (1868)
Anton Bruckner Sinfonie d-Moll (WAB 100) „Nullte“
 
Bruckner Orchester Linz
Markus Poschner Dirigent
Martin Grubinger Moderation