Montag, 27.6.2022, ab 20:00 Uhr Cat Power: Covers

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Die in New York City lebende Künstlerin Chan Marshall alias Cat Power meldet sich mit ihrem zehnten und gleichzeitig dritten Album zurück, dass ausschließlich mit Cover-Nummer bestückt ist.

Coversongs haben schon immer einen wichtigen Platz im Marshalls Kanon eingenommen, und das neue und selbstproduzierte Album "Covers" vervollständigt eine Art Trilogie, die den beliebten früheren Sammlungen "Jukebox" (2008) und "The Covers Record" (2000) folgt. Während sie mit den Songs, die sie covert, immer wieder für Überraschungen sorgt, ist es Marshalls totale Hingabe an die Performance, die den Songs eine kreative Einzigartigkeit verleiht, die mit ihren Originalen konkurriert, die Cat Power-Cover so besonders macht. Laut Pitchfork kann Marshall einen Song neu arrangieren, indem sie ihn einfach anschaut.

"Wenn ich Covers mache, fühle ich mich den Künstlern, die ich liebe, verpflichtet. - Einige habe ich nie getroffen, andere schon", erklärt Marshall. Langjährige Fans werden einige der hier enthaltenen Covers sofort aus Live-Sets der letzten Jahre wiedererkennen.

Das neue Album zeigt Marshalls einzigartige Chronik des sich ständig weiterentwickelnden großen amerikanischen Songbuchs. Mit ihrer ganz persönlichen Interpretation von Billie Holidays "I'll Be Seeing You", einer Hommage an einen verlorenen Freund, Frank Oceans "Bad Religion", "Pa Pa Power" von den Dead Man's Bones, "A Pair Of Brown Eyes" von den Pogues sowie einer aktualisierten Version des Cat Power-Songs "Hate" von The Greatest (2006), der für das Album den Titel "Unhate" erhielt.

"Covers" ist gleichzeitig eine Erinnerung an Marshalls künstlerische Intuition und das jüngste Kapitel einer wahrhaft illustren Karriere.

Präsentiert von FM4 Indiekiste

"So abgründig und groß wie Nina Simone, so verwundbar wie Nick Drake, so betörend wie keine andere." (Frankfurter Rundschau)

"With a voice of mystery, conviction, ache, and awe, Marshall locates new depths of emotion in obscurities and pop songs alike. In reinterpreting classics, she has furthered her stature as one" (New Yorker)

"Marshall reinvents and inhabits others’ songs so completely that they sound like originals, and ‘Covers’ is no exception: The songs here veer from just-recognizable to barely recognizable at all, with the focus on her unmistakable voice" (Variety)