Dienstag, 8.3.2022, ab 19:30 Uhr ZEHN AVE MARIA

Schauspielhaus Kammerspiele

Dokumentartheater

Der Glaube steht nicht still. Für viele Menschen ist er dennoch die Konstante, die sie durch ein bewegtes Leben führt, die Gemeinschaften zusammenhält, die Familien über Generationen weitergeben – leben auch die Jüngsten heute in Verhältnissen, die die Urgroßeltern sich nicht hätten träumen lassen. In der Organisation von Glaube und Bekenntnis durch kirchliche Instanzen aber liegt jene Verbindlichkeit, die die europäische Geschichte seit der Zeitenwende prägt. Und gerade in Europa werden im 20. Jahrhundert Stimmen derjenigen laut, die nicht nur mit dem Glauben sondern auch mit Dogmen und Strukturen ringen. Die den Finger in die Wunden eines Apparats legen, der oft undurchsichtig bleibt. In Österreich regt sich 1995 ein Teil des Kirchenvolks in nie gesehener Weise. Nicht abspalten möchte er sich, sondern sich ein- bringen – in eine Struktur, die seit Jahrhunderten hierarchisch aufgebaut ist. Ein demokratischer Aufbruch, ausgerechnet unter Katholiken.

Ein Vierteljahrhundert später sind die demokratischen Aufbrüche, auch außerhalb der Kirche, weniger geworden. Individuell ringen die Menschen genauso heftig mit der Welt und mit dem Glauben wie je. Dabei ist jede Geschichte einzigartig. Wo aber liegen die Gemeinsamkeiten? Ist die Weltkirche ein Organismus oder eine Ansammlung von solchen?

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