Mittwoch, 20.1.2021, 19:30 bis 22:00 Uhr Duo Continuum & ØH_Øiseth/Hilbe

210120_Doppelkonzert_Duo_Continuum_(VSB)_1280x681%c2%a9Hubert_Rigolot

Zwei Duos, die in der Auseinandersetzung mit musikalischen Traditionen Neues schaffen

2 Duos, 1 Konzert
Ein Doppelkonzert-Abend, der der Magie der Rhythmen, der Verzahnung mit elektronischen Sounds und der Synthese musikalischer Welten gewidmet ist. Dabei trifft das Duo Continuum auf Hildegunn Øiseth und Gregor Hilbe.

Das Duo Continuum ist das Ergebnis einer folgenschweren Begegnung: die des Kontrabassisten Yves Rousseau und des Saxophonisten Jean-Marc Larché. Ihre Partituren sind so ausgefeilt, dass sie schon wieder an unerwartete Improvisationen erinnern, die einem blinden Verständnis beider Musiker entstammen. Mit ihren Instrumenten verdichten sie das musikalische Material und wechseln dabei mit beeindruckender Selbstverständlichkeit zwischen den melodischen und rhythmischen Funktionen. Neben den jazzigen und klassischen Einflüssen, die weit über den konventionellen Rahmen hinausgehen, lassen sich Einflüsse aus den unterschiedlichsten Regionen dieser Welt und aus den verschiedensten musikalischen Traditionen finden. Auch eine ganz eigene musikalische Sprache entwickelte der Schlagzeuger, Perkussionist und Produzent Gregor Hilbe, der im zweiten Teil des Abends gemeinsam mit der außergewönlichen norwegischen Trompeterin und Komponistin Hildegunn Øiseth ein speziell für diesen Abend konzipiertes Programm präsentieren wird. In diesem Programm haben Jazz, elektronische Avantgarde sowie Dancefloor und ethnische Musikstile ihre Spuren hinterlassen. Dabei sind auch die Projekte mit traditionellen MusikerInnen in der Sahara, Brasilien, Argentinien und Korea eine starke Inspirationsquelle für Gregor Hilbe und Hildegunn Øiseth, obwohl sie natürlich weit davon entfernt sind, ursprüngliche Ethno- Musik in den Kompositionen zu adaptieren. „Es geht vielmehr um die Magie der Rhythmen und die Möglichkeiten, sie mit modernen elektronischen Sounds zu verzahnen, ohne dabei zwangsläufig auf dem Dancefloor zu landen. Die Idee ist, eine leicht tranceartige Musik zu kreieren, die Körper und Geist, Grooves und improvisatorische Einfälle vereint. Die optimale Synthese zweier Orbits.“ (Frankfurter Allgemeine)