Mittwoch, 3.11.2021, ab 19:30 Uhr Zita Nauratyill

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Die junge ungarische Organistin widmet sich in ihrem Recital Werken von J. G. Rheinberger und seinen Schülern

Josef Gabriel Rheinberger und seine Schüler

Dass Orgelmusik keineswegs an die Liturgie gebunden sein muss, vielmehr seit dem 19. Jahrhundert häufig explizit für den Konzertsaal geschrieben wurde, demonstriert das Programm der jungen ungarischen Organistin Zita Nauratyill. Die schon jetzt vielgefragte Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe porträtiert in ihrem Recital die weitverzweigte Schülerschaft des bedeutenden Komponisten, Organisten und einflussreichen Lehrers Josef Gabriel Rheinberger, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Hoforganist von St. Michael sowie als Professor an der Königlich Bayerischen Musikschule ganze Generationen von Musiker*innen prägte und die sogenannte Münchner Schule mitbegründete. Fünf exemplarische Werke, vier davon Brucknerhaus-Premieren, von Rheinberger selbst und seinen Meisterschülern Anton Beer-Wallbrunn, Philipp Wolfrum, Joseph Renner jun. und Horatio Parker laden dazu ein, die stilistische Vielfalt dieser Münchner Schule ebenso kennenzulernen wie unterschiedliche kompositorische Herangehensweisen an die Gattung der Orgelsonate.

BESETZUNG

Zita Nauratyill
 | Orgel

PROGRAMM

Josef Gabriel Rheinberger
 (1839–1901)
Orgelsonate Nr. 11 d-moll, op. 148 (1887)

Anton Beer-Wallbrunn (1864–1929)
Fuga G-Dur, Nr. 2 aus: Drei Fugen für die Orgel, op. 28 (1905)

Philipp Wolfrum (1854–1919)
Orgelsonate Nr. 1 b-moll, op. 1 (1878)

– Pause –

Joseph Renner jun. (1868‒1934)
Orgelsonate Nr. 2 c-moll, op. 45 (1900)

Horatio Parker (1863‒1919)
Orgelsonate es-moll, op. 65 (1908


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