Freitag, 6.1.2023, 10:00 bis 18:00 Uhr Meta.space - Raumvisionen vom Mittelalter bis ins Digital Age

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Die OÖLKG möchte nicht nur auf aktuelle Phänomene wie NFTs reagieren, sondern diese auch kontextualisieren. Eines der Ziele ist es, die Geschichte vor der Geschichte des Metaverse zu erzählen und zu erklären, welche kulturellen Implikationen der analog-digitale Kollektivraum mit sich bringt.

Was gewissenmaßen als Realitätsflucht aktuell en vogue ist, hat Künstler:innen seit Jahrhunderten angespornt und inspiriert: Das Erschaffen und Gestalten von Weltvisionen und die künstlerische Auseinandersetzung mit sozialen, realen und imaginären Räumen hat immer wieder gesellschaftlichen Entwicklungen vorweggenommen und nachhaltig beeinflusst. Und so erscheinen aktuelle Trends angestaubt und bei weitem nicht so revolutionär, wie sie sich gerne verkaufen. Wie die modernen Raumfahrtsvisionen in Anbetracht der Pionierleistungen in den Sechzigerjahren aktuell wenig Euphorie hervorrufen, ist auch Mark Zuckerbergs Metaverse-Fantasie in ihrer Ästhetik wie in ihrem Entwurf einer Gesellschaftsidee nicht neu und wird aus nachvollziehbaren Gründen eher als Bedrohung, denn als Erlösung empfunden.

Entstanden sind doch Konzepte und Ideen zum Metaverse auch als utopisch-dystopische Antworten auf den Eskapismus des sich immer wieder gegenseitig befruchtenden Konglomerats von Wissenschaftsbegeisterung, technologischem Fortschritt und künstlerischem Schaffen. Und während nun verzweifelt das Menschenheil in virtuellen Welten gesucht wird, haben Künstler:innen längst begonnen, in diesem neuen Medium ihre eigenen Visionen zu spinnen – wie immer.

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