Samstag, 16.10.2021, ab 20:00 Uhr Joep Beving: Henosis

Posthof_aussen

Leicht, fließend, verträumt. Kraftvoll, episch, einnehmend. Die Kompositionen des niederländischen Pianisten sind eine Einladung zu einer akustischen Traumreise, die dem Hörer die Angst vor der Gegenwart nimmt.

Joep Beving begann seine Karriere Anfang der 2000er Jahre als Musiker im Bereich elektronische Musik, New Jazz, Funk und HipHop. Danach arbeitete er lange Zeit hinter den Kulissen der Musikindustrie, bevor er 2015 mit reiner Klaviermusik zurückkehrte. Seine Stücke wurden als Streams millionenfach geklickt und machten sein erstes Soloalbum "Solipsism" zu einem Überraschungserfolg der aktuellen klassischen Musik, zu der auch Komponisten wie Max Richter und Nils Frahm zählen.

Der niederländische Pianist will den Menschen die Angst vor der Gegenwart nehmen. Beim "Burning Man"-Musikfestival Festival 2018 etwa nahm Joep Beving mit seiner Musik das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch die Wüste. Eine Musik, die man durchaus als notenökonomisch bezeichnen kann, steigt auf. Kreist um sich selbst, dreht melancholisch zarten melodischen Zierrat ins Dunkel.

Nach den erfolgreichen Vorgängeralben "Solipsism" und "Prehension" schließt Joep Beving mit dem jüngsten Album "Henosis" seine aktuelle Trilogie ab. Das Wort "Henosis" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Versöhnung" oder "Vereinigung". Ein Begriff, der wie gemacht ist für die kontemplativen Pianokompositionen des Meisters.