Donnerstag, 14.7.2022, 14:00 bis 18:00 Uhr Geh-Denk-Spuren

GehDenkSpuren

Die Wanderausstellung beschäftigt sich mit den Todesmärschen von Jüdinnen und Juden von Mauthausen/Gusen nach Gunskirchen im Jahr 1945. Diese Märsche führten auch durch Ansfelden.

"Ein Bild ist ganz tief hängen geblieben: eine Frau hat ein Kind mitgeschleppt, gezogen, dann am Arm gepackt und mitgeschleift. Das Kind war vielleicht fünf Jahre, ausgemergelt und dünn, am Ende". So berichtet Zeitzeugin Leopoldine Grünbart über den Todesmarsch der 22.000 jüdischen Männer, Frauen, Kinder, der im März und April 1945 auch durch Ansfelden stattgefunden hat.

Ab 23. Juni ist die Ausstellung „Geh-Denk-Spuren“ in der Galerie im ABC Ansfelden zu sehen. Am Eröffnungstag findet um 19:30 Uhr eine Vernissage mit Musik und freiem Eintritt statt. Die bewusstseinsbildenden Roll-Ups befassen sich dabei intensiv mit den "Todesmärschen" von Jüdinnen und Juden von Mauthausen nach Gunskirchen, hat neue historische Erkenntnisse zu Tage gefördert und rückt mit der Ausstellung persönliche Schicksale ins Zentrum der Aufmerksamkeit. "Der Blick in die Vergangenheit soll das Auge für die Gegenwart schärfen", sagt die Historikerin Angelika Schlackl, eine der InititatorInnen der GEH-DENK-SPUREN.

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