Freitag, 2.10.2020, ab 11:00 Uhr Bruckner, der Revolutionär?

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Wissenschaftliches Symposium in Kooperation mit dem Anton Bruckner Institut Linz

Bruckners Musik gilt als ebenso monumental wie revolutionär und bewegt sich zweifellos quer zu den Zeitströmen. Aber war der Komponist damit wirklich eine Ausnahmeerscheinung oder lassen sich vergleichbare Phänomene auch bei seinen ZeitgenossInnen beobachten? Schließlich war die gesamte Gesellschaft um die Mitte des 19. Jahrhunderts in einem tiefgreifenden Umbruch begriffen, der sich nicht nur in den Bereichen Wirtschaft und Industrie, sondern auch in Kunst und Kultur bemerkbar machte.

Vor diesem Hintergrund stehen insbesondere die großen Werke Bruckners zur Diskussion, die im Kontext ihrer Zeit oder demjenigen des künstlerisch produktiven Umfeldes des Komponisten untersucht werden sollen. Bedeutet Bruckners Schaffen einen Bruch mit den vorherrschenden zeitgenössischen Strömungen oder markiert es den organischen Übergang zum nächsten Kapitel der Musikgeschichte? Welche Neuerungen haben sich weshalb durchgesetzt und warum sind so viele Werke von ZeitgenossInnen Bruckners dauerhaft in den Archiven verschwunden? Eine Beantwortung all dieser Fragen ist das Ziel des zweitägigen Symposiums, an dem sich zahlreiche international renommierte ReferentInnen beteiligen werden.

Zu den Vortragenden zählen:

Univ.-Prof. Dr. Klaus Aringer, Mag. Sandra Föger, Dr. Andrea Harrandt, Univ.-Prof. Dr. Hans-Joachim Hinrichsen, Dr. Thomas Leibnitz, Dr. Andreas Lindner, Dr. Johannes Leopold Mayer, Dr. Elisabeth Maier, Dr. Eva Neumayr, Dr. Klaus Petermayr, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Dr. Ernst Schlader, Assoz. Univ.-Prof. Dr. Regina Thumser-Wöhs