Mittwoch, 4.11.2020, ab 19:00 Uhr Alles Gut?! Globale Ungleichheit und ein gutes Leben für alle

Central Saal

Buchvorstellung und anschließende Podiumsdiskussion mit Karin Fischer und Andreas Sator.

„Alles Gut?! Globale Ungleichheit und ein gutes Leben für alle“

Andreas Sator ist Journalist, Autor und Podcaster und lebt in Wien. Er schreibt für Der Standard über den Klimawandel und globale Armut und Entwicklung. In seinem Newsletter haltet er seine Leser*innen mit diesem Thema up to date. Sein erstes Buch „Alles gut?! Unangenehme Fragen & optimistische Antworten für eine gerechtere Welt“.
Dabei geht er der Frage nach, warum es noch immer extreme Armut gibt und ob er als Einzelner etwas für die Ärmsten der Welt tun kann.

„Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, dem wird es aufgefallen sein: Die Welt, in der wir leben, ist alles – aber gerecht ist sie nicht.“

Karin Fischer unterrichtet globale Soziologie am Institut für Soziologie der Johannes Kepler Universität Linz. Forschungsschwerpunkte: Nord­Süd­Beziehungen, Entwicklungstheorien und Ungleichheit in transnationaler und historischer Perspektive. Mit Ihrem Buch „Globale Ungleichheit. Über Zusammenhänge von Kolonialismus, Arbeitsverhältnissen und Naturverbrauch“ herausgegeben gemeinsam mit Margarete Grandner ist sie auf den Spuren der weltweiten Zusammenhänge, Ursachen und Mechanismen der ungleichen Verteilung von Einkommen, Vermögen und Lebenschancen auf der Welt.

„Ungleichheit zeigt sich am deutlichsten in der Gesellschaft, in einer Gemeinschaft, an dem Ort, an dem wir leben. Allerdings sind wir auf vielfältige Weise in globale Prozesse ­eingebunden, die lokale Ungleichheit schaffen oder verstärken.“