Kunst im digitalen Zeitalter LINZ FMR: Im Spannungsfeld von virtuellen Impulsen und urbanem Raum entstehen neue künstlerische Wirklichkeiten

3. bis 7. Juni 2026

Zwischen digitaler Sphäre und urbaner Realität eröffnet LINZ FMR neue Perspektiven auf zeitgenössische Kunst. Das Festival macht unsichtbare Prozesse sichtbar und bringt virtuelle Impulse in den öffentlichen Raum. Eine Einladung, die flüchtigen Schnittstellen unserer Gegenwart neu zu entdecken.

FMR 26 Prolog

LINZ FMR ist ein im Zweijahresrhythmus stattfindendes Festival, das sich als Plattform für zeitgenössische künstlerische Ansätze versteht und die flüchtige Natur unserer digital geprägten Lebensrealität thematisiert. In einer Welt, in der digitale Technologien zunehmend in den Alltag eingreifen, entstehen komplexe Überlagerungen zwischen physischen Orten und immateriellen, vernetzten Räumen. Genau diese Verdichtungen und Spannungsfelder greift LINZ FMR auf und macht die daraus resultierenden Veränderungen, Brüche und Verschiebungen sichtbar.

Der Name des Festivals verweist bewusst auf Aspekte wie Vergänglichkeit und Kurzlebigkeit. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten, die ihren Ursprung im digitalen oder virtuellen Kontext haben oder sich intensiv damit auseinandersetzen, und die für ihre Präsentation in den Stadtraum von Linz übertragen und neu gedacht werden. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf jenen Übergangszonen, die im Zuge dieser Transformationen entstehen – also auf Räumen außerhalb klassischer Institutionen wie Museen oder Galerien, wo Kunst auf unerwartete Weise im öffentlichen Raum erfahrbar wird.

Linz FMR