Linzer Landhaus

Der herrliche Renaissancebau entstand im 16. Jahrhundert an der Stelle des Minoritenklosters und ist heute Sitz des Landeshauptmannes von Oberösterreich, des Landtages und der Landesregierung.

Die unteren Geschoße des Turmes entstanden 1568, seine heutige Höhe erhielt er 1638. Bei speziellen Stadtrundgängen kann er bestiegen werden.

Einen Abstecher wert ist auf alle Fälle der Innenhof des Landhauses. In der Mitte des italienisch anmutenden Arkadenhofes steht der Planetenbrunnen, der an Johannes Kepler erinnert. Dieser unterrichtete 14 Jahre lang an der protestantischen Landschaftsschule, in einmal in dem Gebäude untergebracht war.

Im selben Gebäude des Landhauses befindet sich die Minoritenkirche, eine ursprünglich zweischiffige Kirche des 1236 gegründeten Minoritenklosters. Die Kirche wurde 1751 von Matthias Krinner im spätbarocken „Rokoko“-Stil ausgeschmückt.

Vor dem Südportal des Landhauses befindet sich ein in den Boden eingelassener Glockenring der an die „Pummerin“ erinnert, die als Geschenk des Landes Oberösterreich an den Stephansdom in Wien übergeben wurde.

Landhaus Linz Turm c LinzTourismus Schaufler

Ebenfalls vor dem Südportal befindet sich die historische Steinbogenbrücke aus dem 18. Jahrhundert, die ab 2007 im Zuge von Tiefgaragenbauarbeiten ausgegraben wurde. Heute ist sie wieder voll erhalten und restauriert.